Anarchist und Kommunist: Anlässlich des 80. Todestages von Max Hoelz erinnert die Emanzipatorische Linke Berlin an einen großen Revolutionär

In seinem Leben und Tod widerspiegeln sich die Hoffnungen, Träume und
Irrtümer der Linken in der Weimarer Republik:
Am 15. September 1933 fand man in Gorki (UdSSR) an einer Brücke des Flusses
Oka den Leichnam von Max Hoelz. Während die in Deutschland zur Macht
gekommenen Faschisten darüber jubelten und seinen Tod als Abschreckung vor
jeder sozialistischen Betätigung benutzten, trauerten Freund_innen und
Genoss_innen in vielen Ländern über den frühen Tod dieses legendären
Kämpfers (Hoelz wäre einen Monat später 44 Jahre alt geworden.). Bald
verdichteten sich die Gerüchte, dass er eines der ersten Opfer Stalinscher
Machtpolitik sei. Heute wissen wir, dass der von den deutschen Faschisten
gehasste und verfolgte Hoelz tatsächlich von Schergen der GPU ermordet
wurde. Somit ist Max Hoelz sowohl ein Verfolgter des Nationalsozialismus als
auch ein Opfer des Stalinismus.

Buchvorstellung und Diskussion mit Bernd Kramer: „Max Hoelz. Man nannte
ihn: Brandstifter und Revolutionär, Robin Hood, Che Guevara, einen
Anarchisten, den roten General. Sein Leben und sein Kampf“
Anschließend: „Wolz – Leben und Verklärung eines deutschen Anarchisten“
(1973/74) DEFA-Spielfilm von Günter Reisch. (Karsten)
Veranstaltung 19. September, 19.00 Uhr Baiz, Christinenstraße 1, nahe U-Rosa-Luxemburg-Platz

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