Still not loving Assad!

Die Linke Duisburg ist berüchtigt für ihr Fischen am rechten Rand. Zu einer „Diskussionsveranstaltung“, die krude Verschwörungstheorien verbreitet und das syrische Assad-Regime verherrlicht, hat sich die Ema.Li Nordrhein-Westfalen kritisch geäußert.

Emanzipatorische Linke

Zutiefst irritiert haben wir von einer Veranstaltung der Duisburger Linksjugend-Basisgruppe erfahren, an der Abdullah Abdullah, ein Vertreter der syrischen Baath-Partei per Liveschaltung teilnehmen soll[1]. Bei der „Podiumsdiskussion zum Thema Syrien“, die am 24. Oktober an der Universität Duisburg-Essen stattfinden soll, werden neben ihm Joachim Guillard und Salim Tas ihre Sicht der Dinge erläutern. Wir fragen uns, was die Basisgruppe eines Jugendverbandes, der für sich in Anspruch nimmt, demokratisch-sozialistisch zu sein, dazu bringt, eine Propagandaveranstaltung für das totalitäre syrische Regime durchzuführen, das zur Zeit mit äusserster Gewalt gegen politische Oppositionelle und die Zivilbevölkerung vorgeht.

Um nichts anderes als eine Propaganda-Show dürfte es sich hier handeln. Diese Veranstaltung eine „Diskussion“ zu nennen, ist reichlich irreführend. Denn „Diskussionen“ haben es so an sich, dass unterschiedliche Positionen vorgestellt und debattiert werden. Und dies würde voraussetzen, dass zumindest einer der beiden weiteren Gäste eine Meinung vertritt, die von der zu erwartenden pro-Assad-Propaganda des syrischen Politikers…

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