Revolutionäre Theorie in nichtrevolutionärer Zeit

von Georg Fülberth

Die Veranstalterinnen und Veranstalter (1) haben sich von mir ein Referat gewünscht mit dem Titel: „Keine revolutionäre Praxis ohne revolutionäre Theorie“
Das habe ich aus zwei Gründen abgelehnt:
Erstens: Es gilt ja auch das Umgekehrte. Revolutionäre Theorie ging nie revolutionärer Praxis weit voraus, sondern entwickelte sich immer zugleich mit ihr. Also: Keine revolutionäre Theorie ohne revolutionäre Praxis. Da wir gegenwärtig keine revolutionäre Praxis haben, gibt es keine revolutionäre Theorie im operativen Sinn. Warum aber gibt es Beides gegenwärtig nicht? Antwort: Weil wir uns weder in einer revolutionären noch vorrevolutionären Situation befinden. Deshalb gilt:
Zweitens: Keine revolutionäre Theorie und keine revolutionäre Praxis ohne revolutionäre Situation.
Und eine revolutionäre Situation haben wir gegenwärtig nicht.
Unter revolutionärer Theorie in der Einladung ist offenbar der Historische Materialismus gemeint, Kurzform: Der Marxismus. Was aber wird aus dem Marxismus in nichtrevolutionärer Zeit?“

Weiter zum kompletten Text des Referates.

(1) Anm. der Redaktion: Leider ist auf www.scharf-links.de nicht vermerkt, wo und wann dieser Beitrag gehalten wurde.

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