Fotogalerie vom Mühsam Fest 2014

Plattform libertärer Opportunisten

Tausend Dank an Lothar für  die tolle Bildergalerie, die jetzt auf Facebook zu bewundern ist! Loddar, Du bisch ä Käpsele!

Ema.Li Stand Mühsam Fest 2014

Ursprünglichen Post anzeigen

Advertisements

Einladung zur Bundesmitgliederversammlung 2014

Liebe Emalis,

wir freuen uns, euch am Sonntag, den 12. Oktober bei der BMV in Frankfurt am Main zu sehen, und sind schon sehr gespannt, was jede*r so an Erfahrungen, Wünschen und Hoffnungen im Gepäck hat. Stattfinden wird die BMV in einer wunderbaren Jugendherberge: Großen Dank schon mal an die Genoss*innen vor Ort für die organisatorische Arbeit :-). Wir müssen diesmal keine Wahlen durchführen, können uns also ganz auf den Austausch konzentrieren. Da bei den letzten BMVs die Gespräche am Rande viel zu kurz kamen, haben wir großzügige Pausen eingebaut. Hier unser Vorschlag zur Tagesordnung:

11:00: Begrüßung, Wahl der Sitzungsleitung, Festlegung der Tagesordnung

11:15: Vorstellung der Zeitung Nolo (Karsten Krampitz)

11:45: Welche Materialien hätten wir gern? (Fahnen, Postkarten, Aufkleber etc.)

12:00: Pause

12:15: Berichte aus den Ländern und Diskussion: Wo findet was statt, welche Erfahrungen wurden gemacht, welche Probleme gibt es?

13:15: Mittagspause, gemeinsames Mittagessen im Haus ist möglich

14:15: Antragsdiskussion I:

Bisher vorliegende Anträge:

– Wer ist verantwortlich für die Medien der Emali, Facebook etc.?

– Veranstaltung zu Emanzipation

– Antrag zur Satzungsänderung, Einführung einer Antragsfrist

15:30: Pause

15:45: Antragsdiskussion II

16:45: Verabschiedung

17:00: Schluss

Mit herzlichen Grüßen Eure Koordinator*innen vom Bundes-Ko-Kreis


Verankern, verbreitern, verbinden, aber wie?

Stefan Hartmann und Klaus Lederer haben einen Text zur LINKE-Parteientwicklung in der Zeitschrift Luxemburg veröffentlicht. Sie fragen: Verankern, verbreitern, verbinden, aber wie?

Es stimmt: Die weitere Parteientwicklung muss mit einer Diskussion um deren strategische Orientierung verbunden werden. Nur durch »verankern, verbreiten, verbinden« (Kipping/Riexinger 2013) kann die LINKE politisch attraktiver und stärker werden: an Mitgliedern, WählerInnen und politischer Substanz, aber letztlich – und das ist entscheidend – in ihrer politischen Durchsetzungsfähigkeit. Die Frage ist, ob der in dem Papier von den Parteivorsitzenden gewählte Ansatz umstandslos geeignet ist, dieses Ziel zu erreichen. Wir haben da einige Fragen und Bedenken, die wir – anhand von ausgewählten Handlungsfeldern – zur Diskussion stellen wollen.

Inwiefern lässt sich ein Parteientwicklungsprozess von oben ausrufen? Wie viel Anschub ›von unten‹ ist für einen Erfolg nötig? Wie können programmatische Richtungsentscheidungen einer Parteiführung mit den Aktivitäten und Positionen der Parteimitglieder vermittelt werden? Welchen Stellenwert hat kritische, auch parteitheoretische Reflexion für einen Parteientwicklungsprozess? Was heißt es, die LINKE heute mit Gramsci als »gesellschaftliche Partei« zu konzipieren? Helfen solche Überlegungen, die Partei gesellschaftlich besser zu verankern? Welchen Rolle haben dabei diejenigen Mitglieder, die sich nicht als ›AktivistInnen‹ verstehen? Und vor allem: Werden in einem solchen Verständnis nicht eine Reihe von Funktionen im Parteien- und Parlamentssystem vernachlässigt, zum Beispiel die politische Repräsentation derjenigen WählerInnen, die nicht in Gewerkschaften, Bewegungen und Kampagnen aktiv sind, die aber im politischparlamentarischen Raum repräsentiert sein wollen? Wie können die unterschiedlichen Qualitäten und Stärken der Partei gemeinsam entwickelt werden? Wie können Diskussionen um strategische Orientierungen als Selbstveränderungsprozess geführt werden? Wie geht dies, ohne die kommunalpolitischen Aktivitäten und die lokale Verankerung der Partei im Prozess ›abzuhängen‹? Aus unserer Sicht ist es nötig, diese Fragen in den Mittelpunkt und die Debatte zur Parteientwicklung damit vom Kopf auf die Füße zu stellen.

Der ganze Beitrag hier entlang.

 


Jetzt ist es amtlich, die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Emanzipatorische Linke (Ema.Li) Niedersachsen wurde gegründet.

Glückwunsch!

emalinds

Seit gestern ist es amtlich: Die LAG Emanzipatorische Linke Niedersachsen hat sich in Hannover gegründet. Im Freizeitheim Vahrenwald gaben sich die anwesenden GenossInnen eine Satzung und wählten den männlichen Teil des Koordinierungskreises. Herzlichen Glückwunsch an Fares Rahabi, Frank Kosching und Jörg Erlautzki (nicht im Bild, er war krank)! Gute Besserung an dieser Stelle allen Genossinnen und Genossen, die gestern krankheitsbedingt absagen mussten.DSCI2245DSCI2246DSCI2247DSCI2248DSCI2252DSCI2251

Ursprünglichen Post anzeigen


Es kommt nicht darauf an, die Menschen ›von oben‹ herab zu belehren, sondern sie bei der ›Inventur‹ ihres Alltagsverstandes zu unterstützen

Gedanken zur Parteientwicklung der LINKEN, von Uwe Hirschfeld, in Luxemburg, Heft 2/2014.
Zu den erfolgreichen Glaubenssätzen des Neoliberalismus gehört, es gäbe keine Alternative. Selbstverständlich stimmt das nicht. Doch sollte man es sich nicht zu leicht machen. Tatsächlich sind die Alternativen schwach: Nicht dass es keine konkreten Ansätze gäbe, aber sie sind schwach in dem Sinne, dass sie kaum über diese konkrete Ebene hinauskommen. So diffus und schwammig auch die neoliberale Propaganda ist, so sehr präsentiert sie sich doch als Lösung aller Weltprobleme. Genau das geht linken, sozialistischen Alternativen ab. Ihnen fehlt seit etlichen Jahren der Bezug auf ein zusammenhängendes, zukünftiges Modell von Gesellschaft und Welt. Ihre Alternativen sind zwar die richtigen, aber eben nur richtiges Stückwerk.
Utopie hat daher einen schlechten Ruf. Wenn es keine Alternativen jenseits von Markt und Technik gibt, sind Utopien weltfremd und schlicht unrealistisch. Was die linken Kritiker zu bieten haben, bewegt sich in den bleiernen Gefilden der etwas demokratischeren, der etwas sozialeren, der etwas ökologischeren Vorstellungen. Wo dieses ›etwas‹ dann insgesamt hinführen soll, ist unklar. Was fehlt ist der ›große Wurf‹, die Vision einer ›menschlichen Gesellschaft‹ – über diese abstrakte Bestimmung hinaus. Dass dem so ist, hat Gründe, auch gute Gründe. In funktionierenden fordistischen Zeiten brauchte man nur die Vorzeichen zu wechseln und hatte, voilà, ein sozialistisches Modell. Da aber der Postfordismus lange unbestimmt blieb und sich der Neoliberalismus als nicht zukunftsfähig erweist, macht das Hantieren mit veränderten Vorzeichen angesichts brüchiger Orientierungen wenig Sinn. Hinzu kommen die historischen Lasten des autoritären Staats­sozialismus. Heute von einer Utopie des Sozialismus zu sprechen, basiert entweder auf einem unangerührten stalinistischen Starrsinn oder setzt ein hohes Maß an ideen- und realhistorischer Reflexion voraus, die im politischen Alltag kaum auffindbar ist, die aber unbedingt geleistet werden muss. Nur über eine solche (Selbst-)Kritik sind die Begriffe von der Welt aus einer herrschaftslegitimierenden Instrumentalisierung zu befreien. Ein weiterer Grund: Durch die Ablösung linker Intellektueller von den sozialen und politischen Kämpfen und vom gewöhnlichen Alltag gab es praktisch keine Zufuhr neuer oder aktualisierter utopischer Bilder mehr. Als Kernaufgabe der Wissenschaft galt die kritische Analyse, nicht die Erzeugung eines »Wärmestroms« (Bloch) an utopischen Bildern. So war das Feld den Idealbildern des Wirtschaftwunders, der Sozialpartnerschaft, dem Marktradikalismus, den Mächten der Warenästhetik und der Unterhaltungsindustrie überlassen.

Der ganze Beitrag ist hier online

Uwe Hirschfeld lehrt an der Evangelischen Hochschule Dresden mit den Schwerpunkten Politische Theorie, Bildung und Soziale Arbeit. Er ist Vertrauensdozent der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung.

Das Heft 2/2014 der Luxemburg hat das Thema „Religion“ (mehr).


Gründungsversammlung der LAG Emanzipatorische Linke Niedersachsen

emalinds

Emanzipatorische Linke Niedersachsen
(in Gründung)

c/o DIE LINKE. Niedersachsen
Goseriede 8
30159 Hannover
ema.li-nds@gmx.net

Hannover, 19. August 2014

Gründungsversammlung der LAG Emanzipatorische Linke Niedersachsen

Liebe Genossin, lieber Genosse,
hiermit möchten wir dich ganz herzlich zur

Gründungsversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Emanzipatorische Linke Niedersachsen

innerhalb des Landesverbandes unserer Partei DIE LINKE einladen. Sie findet am

Samstag, den 20.9.2014 ab 11 Uhr in Raum 13 des
Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92 in Hannover

statt. Das Freizeitheim ist vom Hauptbahnhof direkt mit den U-Bahnlinien 1 (Richtung Langenhagen) und 2 (Richtung Alte Heide) per Kurzstreckenticket zu erreichen. Ihr steigt dazu drei Stationen nach dem Hauptbahnhof an der Haltestelle Dragonerstraße aus (siehe auf der Karte auch hier: www.goo.gl/maps/LeaOL

).

Einen Tagesordnungsvorschlag findet ihr auf der Rückseite dieses Schreibens. Die Versammlung soll gegen 16 Uhr beendet werden.
Falls jemand von euch in Abwesenheit als Landessprecher/in oder für den Vorstand, bzw. KO-Kreis kandidieren möchte, bitten wir um eine kurze…

Ursprünglichen Post anzeigen 179 weitere Wörter


Ema.Li als bundesweiter Zusammenschluss anerkannt

Am vergangenen Wochenende hat der Parteivorstand der Partei DIE LINKE unsere Anzeige als bundesweiter Zusammenschluss in und bei der Partei DIE LINKE zur Kenntnis genommen und wir werden damit künftig auch als solcher geführt. Grundlage für die Anerkennung ist die Bundessatzung §7 Absatz (2). Unsere aktuelle Mitgliederstatistik weist 270 Mitglieder auf, inzwischen (02.09.2014) sind wir bei 272 Mitgliedern angekommen, durchschnittlich 4 Menschen finden pro Monat zur Ema.Li.

.. und nicht vergessen: Am 12.Oktober 2014 findet in Frankfurt unsere nächste Bundesmitgliederversammlung statt! Kommt zahlreich, bringt Euch ein, es müssen keine Wahlen durchgeführt werden (-> kaum Sitzungssozialismus), Inhalte stehen im Vordergrund …

Alles wird gut!