Auf zu neuen Ufern

Vom 31. März bis zum 2. April 2017 findet im Naturfreundejugend Haus in Hannover mit „Auf zu neuen Ufern“, erstmalig die neue Frühjahrs-Akademie der Emanzipatorischen Linken statt.
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Wir können Politik auch anders. Zukunft gestalten, verändern, anders denken. Zukunft gestalten heißt, Veränderungen mit Enthusiasmus zu begrüßen, in Problemen die Chance auf grundsätzliche Verbesserung zu erkennen.
Experimentierfreude ist nicht immer gern gesehen, auch und gerade bei der Definition von dem, was „die Politik“ sein soll. Parteien, auch DIE LINKE, werden an ihren Positionen zu tagesaktuellen Ereignissen gemessen, also an ihren Reaktionen auf externe Geschehnisse.
Gestaltungswille, politische Ziele und Visionen sind für Parteien, auch für die Partei DIE LINKE, oftmals nur optionale Aspekte, da sich Wähler*innen-Stimmen vermeintlich nur mit dem Handeln im „Jetzt und Hier“ gewinnen lassen, nicht mit dem Versprechen einer anderen, besseren Zukunft. Es geht aber auch anders. Nur manchmal muss man dafür zu neuen Ufern aufbrechen. 
Deshalb: „Auf zu neuen Ufern“.
Darum geht es bei der 1. Akademie der Emanzipatorischen Linken. Diese bietet Raum um über unsere Inhalte zu sprechen, aber auch die Vernetzung unter unseren Mitgliedern voranzutreiben.
Wir konnten als Referent*innen und Diskutierende (bisher) gewinnen: Katja Kipping, Robert Zion (Journalist, Publizist und Buchautor), Julia Reda (Piraten, MdEP), Stephan Urbach (Autor und Netzaktivist), Maren Kaminski (GEW, Gewerkschaftssekretärin), Roman Grussu (Betriebsrat bei der Volkswagen Financial Services AG (VWFS)), Sven Kindler (MdB, Die Grünen) Doris Achelwilm (Vorsitzende DIE LINKE Bremen), Anne Helm (MdA Berlin), Katharina König (MdL DIE LINKE Thüringen), Daniel Schwerd (MdL DIE LINKE NRW, angefragt), Marco Höhn (Landesgeschäftsführer DIE LINKE. SH), Thomas Dutzak (Mitarbeiter Politikentwicklung/-beratung/Öffentliches Wirken, DIE LINKE. Sachsen), Oliver Höfinghoff, Peter Meiwald (MdB, Die Grünen) und viele, viele andere.
Das volle Programm werden wir Ende Februar veröffentlichen. Freut euch darauf!
Wir freuen uns auf Euch und drei Tage voll Debatten, Party und Kultur. Die Veranstaltung wird einen Unkostenbeitrag von 50 € kosten. Enthalten sind zwei Übernachtungen im Naturfreundehaus und Vollverpflegung an den Veranstaltungstagen.
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»Es ist einfacher, rechts als links zu sein«

Das Leipziger Stadtmagazin „kreuzer“ hat den Schriftsteller Raul Zelik im Interview über Kapitalismus, Populismus und den Alltag damit befragt. Es ist hier nachzulesen.

 


„Das Unmögliche fordern, um das Mögliche zu erreichen“

neues deutschland – Sozialistische Tageszeitung«Das Unmögliche zu wollen, ist die Voraussetzung dafür,
das Mögliche zu schaffen.» (Karl Liebknecht)

„Rot-Rot-Grün ist keine Option für den Bund im kommenden Jahr. Für die Linke gibt es dennoch viel zu tun: Solidarisch an der Seite der Geflüchteten.“

Ein Debattenbeitrag im „Neuen Deutschland“ von Anne Helm, Oliver Höfinghoff und Peter Laskowski vom Ko-Kreis Ema.Li Bund

„Rot-Rot-Grün ist für 2017 im Bund gescheitert, weil es keinen gesellschaftliche Konsens für R2G gibt. Ein solcher gesellschaftlicher Konsens zugunsten von R2G ist aber notwendig, um eine tragfähige Basis für eine parlamentarische Mehrheit von R2G zu schaffen.

Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, wird nach den Bundestagswahlen 2017 einzig die Frage gestellt werden, wer mit der CDU-Kanzlerin regieren darf. Die Möglichkeiten, die für die CDU zur Wahl stehen sind Union und SPD oder Union und Grüne. Die einzig spannende Frage am Wahlabend 2017 wird sein: Ist Schwarz-Grün stärker als SPD, «Die Linke» und AfD zusammen und gegenüber der CSU durchsetzbar?

Es gibt keine Aufbruchstimmung und keine laut artikulierte Unzufriedenheit mit den gesellschaftlichen Zuständen, die R2G zugute kommen würde. Eher im Gegenteil: Die einzige sich laut artikulierende Unzufriedenheit mit den gesellschaftlichen Zuständen kommt von rechts und ist zutiefst rassistisch und rückwärtsgewandt. «Nichts erinnert an die […] – später enttäuschte – Aufbruchstimmung 1997/1998», beschreibt die Linken-Politikerin Halina Wawzyniak die Lage. …“

Den Beitrag kann man vollständig hier lesen.


Erstes Ema.Li-Treffen in Nordrhein-Westfalen

Am 16.06. trafen sich in der „Alten Feuerwache“ in Köln Mitglieder und Sympathisant_innen der Emanzipatorischen Linken aus Nordrhein-Westfalen.

Im Vorfeld hatten sich Ema.Lis aus NRW in der Ema.Li-Gruppe auf facebook zusammengefunden und beschlossen, ein Mitgliedertreffen zu organisieren. Da es seitens mehrerer Leute das Bedürfnis gibt, nicht nur formal Mitglied eines Zusammenschlusses zu sein, sondern auch vor Ort entsprechend arbeiten zu können, sollte dieses Treffen zum Kennenlernen, zum politischen Austausch und nicht zuletzt dazu dienen, Möglichkeiten für die spätere Konstituierung eines NRW-Landesverbandes der Ema.Li auszuloten.

Das Treffen, in dessen Rahmen auch gleich zwei Neueintritte zu verzeichnen waren, dauerte über vier Stunden. Es fanden guten Diskussionen statt: über die Situation der LINKEN in NRW; über Möglichkeiten, auch jenseits der Partei in die Gesellschaft hineinwirken zu können und neue Bündnispartner_innen für emanzipatorische Politik zu finden; über die politischen Schwerpunktinteressen und -aktivitäten der Beteiligten und noch so manches mehr.

Die Teilnehmer_innen des Treffens äusserten ohne Ausnahme, nicht nur loser Diskussionszusammenhang sein zu wollen, sondern auch einen Landesverband der Ema.Li in NRW gründen zu wollen, der ganz konkret zu politischen Themen arbeiten, in die LINKE hineinwirken, aber auch jenseits von Parteistrukturen aktiv sein soll.

Es wurden auch schon einmal verschiedene Themen gesammelt, die den Anwesenden wichtig sind, um diese dann in der Zukunft vertieft zu behandeln.

Für den Monat September ist die Konstituierung der Emanzipatorischen Linken NRW geplant. Nähere Informationen werden zeitnah bekanntgegeben.

Interessierte können gern über emali.nrw@gmx.de Kontakt zu uns aufnehmen. Und auch ein Blick in die Ema.Li-Gruppe bei facebook lohnt sich immer.


Bundesmitgliederversammlung der Ema.Li am 5. Mai

Liebe Mitglieder der Emanzipatorischen Linken, liebe Sympathisantinnen und Sympathisanten,

wir laden Euch herzlich zur nächsten Bundesmitgliederversammlung der Ema.Li ein. Diese wird stattfinden am:

5. Mai 2012 ab 11 Uhr in Berlin. Dort treffen wir uns in der Kulturkantine. Diese liegt auf dem Gelände der alten Königstadtbrauerei in der Saarbrücker Straße 24, 10405 Berlin. (Karte)

Folgende Tagesordnung schlagen wir Euch vor:

11h Begrüßung
Diskussion und Vortrag: Organisationskritik – wie kann eine Partei
demokratischer werden?
12.30h Mittagspause

13h Fortsetzung und offizieller Beginn der Mitgliederversammlung
TOP 1 Tagesordnung, Protokolle, Formalia
TOP 2 Auswertung „Call for Emali“ und Diskussion perspektivische
Schwerpunktsetzung der Emanzipatorischen Linken
inkl. Auswertung und Vorbereitung Bundesparteitag und Diskussion zur Lage der Partei
TOP 3 Auswertung der letzten Mitgliederversammlung
TOP 4 Bericht zur Anarchismuskonferenz und Diskussion zu inhaltlichen
Interventionen zum Thema in Partei und Gesellschaft
TOP 5 Nachbesetzungen / Wahlen Ko-Kreis

TOP 6 Diverses

Leider können wir keine Reisekosten übernehmen. Deswegen versucht doch Fahrgemeinschaften zu bilden. Wer in Berlin übernachten möchte, findet in unmittelbarer Nähe des Tagunsortes jede Menge preiswerte Unterkünfte.

Wir freuen uns auf Euch!

Ema.Li bedankt sich bei der KulturKantine und ihrer Betreiberin und empfiehlt diese als exzellente Räumlichkeit für Partys, Versammlungen und mehr. Ein grandioser Blick über die Dächer Berlins ist inbegriffen und unter der Woche gibt es auch leckeres Mittagessen.


Gründung der Ema.Li Sachsen-Anhalt

Ein weiterer Landesverband entsteht, und zwar in Sachsen-Anhalt. Wir dokumentieren hier das Einladungsschreiben zum Gründungstreffen am 30. April in Magdeburg.

Liebe Genoss_innen, liebe Freund_innen der emanzipatorischen Linken,

mit der Verabschiedung des Programmes ist nun ein wesentlicher Teil der Parteibildung abgeschlossen. Zum Teil enthält dieses auch Positionen der Ema.Li. Nun geht es darum, das Programm auch umzusetzen und linke emanzipatorische Politik in unserer Partei zu stärken. In vielen Landesverbänden gibt es mittlerweile die Ema.Li, und nun ist die Zeit gekommen, dass es auch in unserem Landesverband eine Ema.Li gibt.

Aus diesem Grund laden wir alle Interessierten zur Gründung der Emanzipatorischen Linken in Sachsen-Anhalt ein. Die Veranstaltung findet in Magdeburg, Ebendorferstraße 3 (Landesgeschäftstelle) am 30. April 2012 um 17:30 Uhr statt. Damit wir besser planen könnt, gebt uns doch unter der Mailadresse Ema.Li-san@email.de bis zum 27.April bescheid, ob wir mit euren erscheinen rechnen können.

Es wird folgende Tagesordnungspunkte für die Gründungsveranstaltung vorgeschlagen:

1. Begrüßung und Vorstellung von Ema.Li

2. Inputreferat: Emanzipatorische Netzpolitik (Julia Bonk, MdL Sachsen)

3. Diskussion über die Arbeitsaufgaben im Landesverband Sachsen-Anhalt

4. Gründung Ema.Li Sachsen-Anhalt

5. Wahl Landeskoordinierungskreis

6. Sonstiges

7. Verabschiedung

Hier noch der Auszug aus der Präambel unserer Bundessatzung um zu klären, was wir eigentlich wollen:
Die Emanzipatorische Linke (kurz: Ema.Li) organisiert sich als innerparteilicher Zusammenschluss in und bei der Partei DIE LINKE. Unter Emanzipation verstehen wir einen Lern- und Aneignungsprozess hin zur selbst bestimmten Verfügung über den eigenen Körper, über das eigene Leben und über die individuellen sowie gemeinsamen Bedingungen des Lebens und der Produktion. Der Weg zu einer demokratisch-sozialistischen Gesellschaft kann dabei nur als stetiger Lern- und Aneignungsprozess funktionieren, in dem die Menschen immer weiter lernen, in Freiheit und Gleichheit ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen.

Deine Emanzipatorische Linke braucht Dich!

Für die Gründung der Ema.Li
Marcel Wiebach und Sebastian Wormsbächer

Kontakt für weitere Fragen:
E-mail: Ema.Li-san@email.de

Fahrtkosten: Leider können wir keine Fahrtkosten erstatten. Wenn dies aber für dich ein Grund ist, nicht zu kommen, dann melde dich bei uns. Wir werden eine Lösung finden können


Call for Ema.Li

Was erwartet Ihr von der Emanzipatorischen Linken? Wie wollt und könnt Ihr Euch einbringen? Was ist gut, was kann besser sein? Diese und viele andere Fragen möchten wir sehr gerne beantwortet haben, damit Ema.Li immer besser wird. Deswegen bitten wir alle Mitglieder der Ema.Li aber auch Sympathisant*innen den angehängten Fragebogen auszufüllen und ihn an emali-kokreis[ätt]die-linke.org zu schicken. Vielen Dank für diese gut investierten zehn Minuten!

 

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