Digitalisierung im ländlichen Raum (Teil 2)

Ein Disksussionsbeitrag von Dimitri Devchenko

Herz in den WolkenDer folgende Artikel greift einen Beitrag auf, den ich bereits schon vor einiger Zeit bei den Genoss*innen der Emanzipatorischen Linken veröffentlichen durfte. Er greift den Beitrag als Grundlage auf, führt ihn fort, vergisst ihn an manchen Stellen wieder oder verdreht ihn im eigenen Interesse auch an der einen oder anderen Stelle, ich bitte euch deshalb darum den Beitrag zu lesen (s.u.), bevor ihr diesen Artikel weiter lest.
Über den Genossen Peter Laskowski aus dem Kreisverband Böblingen wurde ich unterrichtet, dass der vorherige Beitrag von einigen Genoss*innen auf der Bundesversammlung der Ema.Li in Berlin rege diskutiert und von einem Großteil positiv aufgenommen wurde. Es sei „ein Thema, welches nahezu jedem bekannt sei“, allerdings bemängelten die Genoss*innen (auch zu Recht!), dass ich mich lediglich auf das Austeilen beschränkt hatte und keine Lösungsvorschläge unterbreitet hätte.
Das ist korrekt, das kann ich nicht leugnen. Ich kann versuchen es zu rechtfertigen, indem ich erkläre, dass ich mir Frust von der Seele geschrieben habe, ohne großartig über Lösungsansätze nachzudenken oder das ich schlichtweg keine ausgefeilten Lösungsansätze hatte. Beides stimmt,
allerdings habe ich immer noch die Möglichkeit das wieder gut zu machen, indem ich in der
folgenden Schrift Lösungsansätze anbiete oder zumindest Ansätze, mit denen wir gemeinsam
Lösungsansätze entwickeln können. Was daraus wird, entscheidet aber immer noch die*der
Leser*in selbst, indem sie*er entscheidet, wie weit man sich von meiner Wenigkeit im Handeln
beeinflussen lassen möchte.
Wir sind also (nicht nur durch meinen letzten Text) zum Fazit gekommen, dass unsere Kreis- und
Ortsverbände v.a. im Westen bis auf einige Ausnahmen sehr schwach aufgestellt sind. Aber wie
können wir nun konkret gegen diese Probleme vorgehen bzw. in bestehende Prozesse
intervenieren?

Weiterlesen im PDF-Dokument Digitalisierung-im-ländlichen-Raum-2

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Strategien für die Welt nach dem digitalen Kontrollverlust (Buch von Michael Seemann)

cover_kontrollverlust_groDaten, von denen wir nicht wussten, dass es sie gibt, finden Wege, die nicht vorgesehen waren und sagen Dinge aus, auf die wir nie gekommen wären.
Wir möchten euch auf ein neues, spannendes Buch zu Netzpolitik hinweisen, das kürzlich erschienen ist.

Selbstbestimmung und Fremdsteuerung, gewollte Transparenz und unfreiwillige Überwachung: Kontrollverlust ist das Thema unserer Zeit. Durch die Digitalisierung verlieren wir die Kontrolle über das, was lange sicher galt: Privatsphäre, Datenschutz, Urheberrecht und Staatsgeheimnisse. Betroffen sind alle – mehr oder weniger stark. Müssen wir uns damit abfinden? Gibt es Strategien gegen den Kontrollverlust oder zumindest die Möglichkeit, selbst eine neue Art der Gegenkontrolle zu erlangen. Wir befinden uns mitten in einem gewaltigen Umbruch. Die Verdatung der Welt stößt die postindustrielle Ordnung in die Krise. All unsere Institutionen und unser ganzes Verständnis von Freiheit sind vom Kontrollverlust bedroht.
Doch der Krieg ist nicht verloren. Ein Neues Spiel hat begonnen. Es anzunehmen, heißt, sich auf ein neues Denken und eine radikal neue Ethik einzulassen und die Freiheit an anderen Orten zu suchen. Welche Strategien funktionieren nicht mehr, welche um so besser, welche neuen gibt es?
Genau mit diesen Fragen setzt sich der Blogger Michael Seemann in seinem über Crowdfunding finanzierten Buch “Das neue Spiel” auseinander.

Um sich das Buch anzueignen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, es kann es openacess heruntergeladen, gelesen oder als print (wie auch im Buchhandel) gekauft werden. Alles weitere hier: http://www.ctrl-verlust.net/buch/. Auf der Seite finden sich auch Radiosendungen und anderes zum Buch.